Dienstag, 15. März 2016

Das Baby wird ein historischer Roman über die Schiffskatastrophe auf der 'General Slocum'

So Leute, nun wird mal ein bisschen was preisgegeben von dem kleinen, auf die Welt drängenden historischen Roman aus meiner abgenutzten Tastatur.

Zurzeit liegt er (geben wir ihm einfach den Namen "General Slocum", denn ich habe noch keinen Titel) auf dem OP-Tisch von büropia: das textbüro und lässt die Geburt vorbereitenden notwendigen Maßnahmen und Verbesserungen über sich ergehen.

Derweil lasse ich mich hier mal schon über den Inhalt aus.
Also: Aufwachen und zuhören bitte!



Ich verrate euch einfach schon den (vorläufigen) Klappentext und der lautet folgendermaßen:

Am Mittwoch, den 15 Juni 1904 freut sich die St. Marks Kirchengemeinde aus Little Germany in New York auf einen Ausflug mit dem Raddampfer ‚General Slocum‘ nach Long Island. Etwa eine halbe Stunde nach Ablegen des Schiffes bricht ein Feuer aus. 1021 Menschen der deutschen Gemeinde lassen ihr Leben in den Flammen oder in den Fluten des East Rivers.
Vierzehn Tage vor dem Ausflug folgt die vierzehnjährige Greta Frese ihrem Kater Chesire und trifft auf eine merkwürdig gekleidete junge Frau namens Lillie, die behauptet aus der Zukunft zu kommen und die Katastrophe verhindern zu wollen. Kann Greta ihr glauben oder ist das eine Verrückte? Warum behauptet sie, in Gretas Tagebuch gelesen zu haben, wenn Greta noch nicht mal eines besitzt? Und was hat Gretas Bruder mit der Sache zu tun, der sich gerne als berühmter Feuerwehrmann etablieren möchte?

Und? Interessiert an der Story?
Also die Geschichte mit dem Raddampfer "General Slocum" ist leider wahr. Hauptsächlich Frauen und Kinder waren an Bord der General Slocum, die sie zum Picknicken und Feiern zum Long Island Sound bringen sollte. 1021 Menschen kamen an diesem strahlend sonnigen Tag ums Leben, ertranken in den Fluten des East Rivers oder verbrannten im Feuerinferno, hofften auf Rettungsboote an Bord des Schiffes, die nie herabgelassen werden konnten, weil sie mit mehreren Farbschichten in ihren Befestigungen festklebten, sprangen ins Wasser mit Rettungswesten am Leib, die sie in die Tiefe zogen, weil der Kork in den Westen alt und zerbröselt war.
Nun habe ich die Story etwas vor dem Zeitpunkt angesetzt und ihr dürft mitfiebern, ob Greta es schaffen kann, das Unglück zu verhindern oder nicht.  

Eure jetzt geweckte ungeduldige Neugierde müsst ihr noch ein wenig bezwingen, denn der Veröffentlichungstermin ist für Anfang Mai geplant. Meine Lektorin hat jetzt vierzehn Tage Zeit, das Werk nochmals umzukrempeln. Danach haue ich für die Verbesserungen nochmals in die Tasten und dann gibt es auch noch ein paar Testleser, die das Werk bereits vorab lesen dürfen.
Aber dann!

Um euch aber schon mal ein wenig auf die Familie Frese und ihre Freunde einzustimmen, werden hier nach und nach die Personen der Story kurz vorbeischauen und ein wenig von sich preisgeben. 
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr sie kennenlernen mögt. 

Derweil bastel ich an dem Cover herum. Bisher sieht es so aus (könnt mir gerne eure Meinung liefern, vielleicht schaffen wir gemeinsam noch ein besseres).

Das hier war meine erste Bleistiftzeichnung von der Slocum

Derzeitiger Entwurf 1
Derzeitiger Entwurf 2 (kriegt auch noch Gesicht und Feuer)



















Außerdem tritt Klausmüller mir auf die Füße, damit sein drittes Abenteuer im Sommer erscheinen kann (okay, wird vielleicht auch Herbst, weil ich beim Korrigieren die Sätze wieder fünfmal umschmeißen werde, bis der Satz wieder in seiner ursprünglichen Form erscheint). Aber immerhin hat Klausmüller 3 es bisher schon auf 8870 Wörter gebracht (um die 30.000 sind angepeilt).



Habt eine schöne Zeit!
Viele liebe Grüße
Pebby Art

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