Donnerstag, 12. Januar 2017

Mit Amazons Kindle-App eBooks aufs Handy laden

Hallo zusammen,

um ein eBook bei Amazon zu kaufen, braucht ihr nicht zwingend ein Kindle-Tablet. Genauso gut könnt ihr euch die Kindle-App von Amazon auf euer Smartphone laden. Danach kann euer Lieblingsbuch problemlos aufs Handy wandern und ihr habt es bei jeder Gelegenheit griffbereit in der Jacken- oder Hosentasche.

Da ich ein Kindle besitze, habe ich die App bis vor Kurzem nicht auf dem Handy gehabt. Doch bei meinen Leserunden auf Lovelybooks bin ich  immer wieder auf Leser/innen gestoßen, die kein Kindle haben und mir erzählten, dass sie mit der App von Amazon nicht klarkämen. Darum habe ich diese jetzt für euch ausprobiert.

Zunächst habe ich mir übers Handy im Amazon-Shop ein eBook ausgesucht und auf den Kaufen-Button geklickt. Da erschien auch schon der Hinweis "Kindle-Lese-App für Android herunterladen". Genau das wollte ich machen, doch das hat dann leider nicht wirklich geklappt. Stattdessen öffnete folgende Seite.


Also habe ich im Google-Play-Store nach der App "Kindle für Android" gesucht und sie installiert.

Danach müssen noch ein paar Zugriffe akzeptiert werden und nach dem Download erscheint gleich der Button "Mit dem Lesen beginnen". 


Um dann auch das gewünschte Buch über die App lesen zu können, kommt als Nächstes die Aufforderung, sich über sein Amazon-Konto anzumelden oder - falls man noch kein Konto bei Amazon hat - ein Konto zu erstellen. 

Bei mir war es nun so, dass jetzt sämtliche Bücher, die ich auf meinem Kindle habe, nun auch auf dem Smartphone sind. Wer hingegen kein Kindle besitzt, wird zunächst wohl einen leeren Hintergrund auf der Seite vorfinden.Wenn ihr nun das Linien-Symbol links oben in der Ecke anklickt, erscheint folgende Liste: 



Geht nun auf "Shop", sucht euer Lieblingsbuch und klickt auf "Jetzt kaufen mit einem Klick".


Und schon habt ihr euer eBook jederzeit griffbereit in der Nähe und egal, ob im Wartezimmer beim Zahnarzt oder im Stau auf der A1, ihr habt immer einen treuen Begleiter, der euch die Zeit verschönert. 



Liebe Grüße
Pebby Art (Jamie Craft)



Sonntag, 8. Januar 2017

Ein Klausmüller-Schal und eine Gewinnerin

Er hat es gefunden! Sein zukünftiges Zuhause!
Der Klausmüller-Schal (hier noch kuschelig an seine Losfee Rose geschmiegt) macht sich auf die Reise, denn heute haben wir gelost, Rose und ich - oder eigentlich Rose.

Zunächst einmal möchte ich mich für die schönen Reime bedanken, die ihr auf meiner Facebook-Seite zu Klausmüller kreiert habt. Vielen lieben Dank! Es war ein Vergnügen, sie zu lesen.

Doch nun steigt die Spannung, Rose ist schon ganz hibbelig und schüttelt den Lostopf.








Tja, Rose ist halt magisch anziehend. Doch ich hab ihr die Zettel vom Leib gezupft und dann haben wir einen Zettel geöffnet ...

... and the winner is: Amelie Summ!

Herzlichen Glückwunsch, liebe Amelie! Der Klausmüller-Schal wird sich bald zu dir auf die Reise machen. 

Habt alle noch einen schönen Sonntag!

Liebe Grüße,
Pebby Art



Donnerstag, 5. Januar 2017

Einmaliger Klausmüller-Schal zu gewinnen!

Hallo zusammen,

es gibt etwas zu gewinnen!

Klausmüller hat sich dieses Jahr bereits in Schale geworfen (naja, eigentlich eher auf den Schal bzw. er hat sein Abbild auf den Stoff drucken lassen, was wiederum ich in Auftrag gegeben habe und nicht er).
Auf jeden Fall steckt nun sein Konterfei auf diesem einmaligen blauen Schal, der genau passend für diese Jahreszeit ist.

Und damit ihr nicht frieren müsst (zumindest einer von euch), verlose ich nun diesen hübschen Schal.

Das einzige, was ihr machen müsst, ist, einen kleinen Reim auf Klausmüller auf meine Facebook-Seite zu posten (in die Kommentarleiste mit dem Post über dieses Gewinnspiel. Da seht ihr auch schon einige Reime entworfen von kreativen Dichterexperten).

Ich wünsche euch viel Spaß beim Reimen und drücke die Daumen fürs Gewinnen. Mitmachen könnt ihr bis Sonntag, 08.01.2017.

Ach ja, und wer den kleinen Esel noch nicht kennt: Zu kaufen gibt's seine Geschichten als eBook und als Taschenbuch bei Amazon (und wer kein Amazon-Konto hat, kann gerne auch bei mir bestellen).



Liebe Grüße
Pebby Art

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Lillies Reise gegen die Zeit

Wie bereits über Facebook angekündigt, dauert es nicht mehr lange, und ihr könnt den zweiten Teil der "Prophezeiung" rund um das Schiffsunglück auf dem East River lesen.

Um euch vorab näher zu informieren, stelle ich euch hier schon einmal den Klappentext vor:
Die siebzehnjährige Lillie erhält von ihrer Urgroßmutter Greta einen seltsamen Auftrag: Sie soll das Schiffsunglück, das Greta und ihrer Familie im Jahr 1904 in New York widerfahren ist, verhindern.
Während Lillie noch darüber nachdenkt, ob ihre alte, geliebte Uroma Zeit und Ort nicht mehr auf dem Schirm hat – schließlich schreiben sie das Jahr 1984 und befinden sich in Deutschland – begegnet ihr ein merkwürdig gekleidetes junges Mädchen. Erstaunt stellt Lillie fest, dass sich der Ort, an dem sie sich befindet, verändert hat. Lillie beginnt zu ahnen, dass sie die Vergangenheit vielleicht doch ein wenig umgestalten kann.
Wird es Lillie gelingen, das Schiffsunglück zu verhindern, dem über eintausend Menschen zum Opfer fielen? Wird sie es schaffen, das Vertrauen der jungen Greta und ihres Bruders zu gewinnen? Doch nicht nur in Little Germany, auch in Deutschland warten ungeahnte Schwierigkeiten auf sie …

„Lillies Reise gegen die Zeit“ kann sowohl mit als auch ohne vorherige Lektüre der „Prophezeiung - Band 1“ gelesen werden. Im ersten Band „Die Prophezeiung. Das Inferno von Little Germany, New York“ werden die Ereignisse aus der Sicht der jungen Greta und ihrer Verwandten und Freunde erzählt. 

Und das Cover sieht so aus: 


Ich hoffe, es gefällt euch. 

Das eBook wird spätestens Anfang nächster Woche über Amazon zu beziehen sein. In einer kurzen Einführungsphase wird es nur 99 Cent kosten (danach 2,99 €).

Habt eine schöne Advents- und Lesezeit.

Liebe Grüße
Jamie Craft

Montag, 5. Dezember 2016

"Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" vom Eulenspiegel Kinderbuchverlag

Passend zur Weihnachtszeit und zum Start des alljährlich in der Adventszeit gezeigten Kultfilms "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" möchte ich euch heute das gleichnamige Buch vom Eulenspiegel Verlag vorstellen.



Film-Fans werden sich mit diesem Büchlein sofort in die Filmszenen hineinfühlen können, denn auf jeder Seite finden sich zahlreiche Bilder, die die textlich dargestellten Szenen untermalen.



Aschenbrödel verlässt den Ball und der Prinz eilt hinterher

Der Prinz reitet durch die winterliche Landschaft und sucht verzweifelt nach der Besitzerin des Schuhs
Der Text ist nicht sehr lang, dennoch schafft er es, durch szenische Darstellungsweise den Leser ins Geschehen zu ziehen. Natürlich sind die geschriebenen Zeilen hier nicht so identitätsstiftend und lassen den Leser nicht so tief in die Geschichte eintauchen wie es ein dickeres Buch mit mehr Raum für den Text schaffen würde, aber ich denke, das ist auch nicht der Anspruch dieses kleinen Büchleins. Vielmehr ist es als ein zusätzliches Bonbon für alle Liebhaber dieses Kultfilmes anzusehen und dafür ist es sehr schön und hochwertig hergestellt.

Es ist 29 Seiten dick und kostet als gebundene Ausgabe 7,90 €.

Ein kleines Must-have also für alle jungen und alten Fans des deutsch-tschechischen Films. Wann ihr euren Fernseher wieder einschalten müsst, um Aschenbrödel und den Prinzen wiederzusehen, erfahrt ihr ebenfalls beim Eulenspiegel Verlag. Viel Spaß beim Schauen und Blättern.

Und vielleicht freut sich irgendwo ein Fan dieses Kultfilmes, wenn an Weihnachten ein schmales Buch unter seinem Weihnachtsbaum liegt. Und wenn er es dann aufschlägt, begegnet ihm gleich auf den ersten Seiten ein Pferd namens Nikolaus, das seine Reiterin durch eine traumhafte weiße Winterlandschaft trägt.

Ein Pferd namens Nikolaus

Ein schönes Duo: Pferd Nikolaus und Aschenbrödel

Ich bedanke mich recht herzlich beim Eulenspiegel Verlag, dass sie mir ein Exemplar dieses Buches haben zukommen lassen. 

Euch allen einen schönen Abend und vergesst nicht, den Stiefel vor die Tür zu stellen, denn morgen ist Nikolaus! Wer weiß - vielleicht schaut ja sogar das weiße Pferd vorbei. Da würden einige Mädels bestimmt große Augen machen. 

Liebe Grüße
Pebby


Dienstag, 29. November 2016

Lieblingsszenen aus Klausmüller - Ein Esel als Gespenst

Klausmüller der Erste und Klausmüller der Zweite durften ja bereits ihre Lieblingsszenen hier präsentieren. Doch nun möchte ich euch nicht länger vorenthalten, was mit zu meinen Lieblingsszenen aus "Klausmüller - Ein Esel als Gespenst" gehört.



Natürlich ist es mal wieder eine Szene, in der die alte Frau Greismann mitspielt. Mit ihr ist einfach so viel Potential für Komik gegeben, sodass sie immer eine meiner Lieblingsfiguren bleiben wird. Hier nun die Szene für euch, die recht selbsterklärend ist und daher keine Einführung benötigt. Viel Spaß beim Lesen ...

...wünschen auch Frau Greismann und Klausmüller!

Frau Greismann setzt sich durch

Frau Greismann öffnete die Tür. Ihre Augen huschten von unten nach oben an Klara und Klausmüller entlang, dann schob sie die beiden zur Seite und blickte von links nach rechts.
„Wo habt ihr sie gelassen?“, fragte sie.
„Wen?“, fragte Klausmüller.
„Na, wen wohl? Waltraud natürlich!“ Frau Greismann blickte ein letztes Mal suchend um die Ecke. Schließlich stemmte sie die Hände in die Hüften und blickte Klara schräg von der Seite her an. Ziemlich schräg, denn ihr Rücken besaß eine erstaunliche altersbedingte Rechtsneigung.
 „Wow.“ Der Esel nickte anerkennend. „Sie wissen Waltrauds Namen.“
„Na, den kann ich mir doch merken. Ist wie der von meiner Freundin.“
„Gott hab sie selig“, sagte Klausmüller.
„Ja.“ Frau Greismann schob ihren krummen Oberkörper noch einmal etwas vor. „Und wo habt ihr den langen Dünnen?“
„Sie meinen Joey?“ Klausmüller runzelte die Stirn.
„Ja, unser Freund mit den schönen grünen Augen.“ Frau Greismann schaute zu Klara.
Klara schwieg. Sie spürte den Stich in ihrem Herzen. War das, weil sie sauer auf Joey war oder weil sie mit einem Mal feststellte, dass nicht nur sie Joeys Augen so wunderschön fand? Irgendwie hatte sie angenommen, nur sie selbst würde die Einzigartigkeit dieser Augen erfassen. Und jetzt fand sie es doof, dass auch Elfriede Greismann das bemerkt hatte. Dabei war Frau Greismann doch fast blind. Zumindest las sie immer mit der Lupe die Zeitung. Klara atmete tief durch und hielt sich irgendwie selbst gerade für ziemlich bescheuert. Warum sollte Frau Greismann Joeys Augen nicht hübsch finden? Klara horchte in sich hinein. Sie konnte es nicht ändern: Sie war bockig. Und sie wollte es auch sein!
Klausmüller unterdessen war über das Wort ‚Freund‘ in Frau Greismanns Satz gestolpert und klärte Frau Greismann nun auf, dass es sich zurzeit ziemlich ausgefreundet hätte.
Darüber war Frau Greismann sehr erstaunt und sie warf einen besorgten Blick auf Klara. Ihre Hand strich über Klaras Oberarm. Sie führte das Mädchen ins Wohnzimmer und erkundigte sich, was denn geschehen sei.
Klausmüller wehrte unterdessen die stürmische Begrüßung von Tessa ab. Schnell sprang er auf die Rückenlehne des Sessels und boxte immer wieder in die dahinter emporschnellende Hundenase.
Schließlich erzählten Klara und Klausmüller von der entführten Waltraud und von Joey, der sich so komisch benahm und sich heute Abend alleine mit den Entführern treffen wollte.
Frau Greismann eierte sofort in den Flur und griff zum Telefonhörer.
„Was haben Sie denn vor?“ Klara linste in den Flur.
„Na, ich rufe die Polizei. Diesen Neuhaus und den Dickmann.“
„Dickmann ist gut“, lachte Klausmüller und klopfte sich auf den Schenkel. „Das sind doch diese Schokodinger. Da nehme ich glatt auch einen von.“ Den nächsten Hieb seines Vorderhufes setzte er wieder an Tessas Schnauze.
„Bitte?“, fragte Frau Greismann, die nicht so ganz folgen konnte. „Ich meine diesen einen Polizisten, der so heißt, wie er aussieht. Oder hieß der Fettmann?“
„Fettmann! Fatman! Batman!“ Klausmüller kugelte sich vor Lachen über die Sessellehne und plumpste auf den Sitz. „Und Ihr Name sagt auch wohl ziemlich viel über Sie aus.“ Er lachte, lag auf dem Rücken und kickte mal mit rechts und mal mit links nach oben gegen Tessas Schnauze, die immer wieder über ihm auftauchte. Dieser Hund bekam aber auch nie genug.
„Klausmüller!“ Das war Klara, und ihren miesepetrigen Blick ignorierte er jetzt einfach mal.
„Frau Greismann“, wandte sich Klara jetzt an die alte Frau. „Wir dürfen den Polizisten nicht Bescheid sagen.“
„Wer sagt das?“ Frau Greismann ließ den Hörer sinken.
„Joey.“ Klara senkte den Kopf. „Wir gefährden sonst Waltraud.“
„Willst du denn deinen Freund alleine einer solchen Gefahr aussetzen?“
„Ist nicht unser Freund“, wandte Klausmüller ein.
„Nein“, gestand Klara. „Also nein, möchte ich nicht.“ Sie warf Klausmüller abermals diesen unfreundlichen Blick zu, den dieser wieder ausblendete.
„Und mir hat niemand verboten, ein schönes Pläuschchen mit zwei netten Polizisten zu halten.“ Frau Greismann griff erneut zum Apparat. Sie begann auf den Knöpfen herumzudrücken. Klara überlegte gerade, ob Frau Greismann die Telefonnummer des Anschlusses von Neumanns und Wamsmanns Büro auswendig wusste oder ob sie jetzt direkt den Notruf über 110 anwählte, als die alte Frau aufschaute und meinte, dass sie eine ganz merkwürdige Frau am anderen Ende der Leitung habe. Die weigere sich, Wamsmann oder Neumann ans Telefon zu holen und argumentiere damit, dass es die nicht gäbe.
„Hat man so etwas schon mal gehört?“ Frau Greismann schüttelte den Kopf und dann erzählte sie der Frau erst einmal, dass sie im letzten Frühjahr noch eine prima Verfolgungsjagd zusammen mit den beiden netten Herren absolviert habe und daher ganz genau wisse, dass diese existierten.
Schließlich übernahm Klara den Hörer und entschuldigte sich bei der Frau für die Störung. Sie müssten sich wohl verwählt haben.
Klara legte auf und griff in eine kleine Box, die auf dem Schränkchen stand. Sie begann, Oma Greismann die Telefonnummer von der Visitenkarte vorzulesen.
Frau Greismann senkte nach und nach ihren Zeigefinger auf die Knöpfe des Telefons. Anschließend hielt sie sich den Hörer ans Ohr und rief irgendwann: „Wer ist da?“
Klara und Klausmüller schauten sich an und waren sicher, dass Frau Greismann ein paar Zahlendreher in die Nummer gebracht hatte, bis Oma Greismann rief: „Dickmännchen! Ach Sie sind’s.“
Klara zeigte Klausmüller den hochgereckten Daumen und Klausmüller nickte mangels Daumen lediglich, machte aber eine sehr zufriedene Miene und gab Tessa noch einen letzten Hieb, bevor diese ihre nasse Zunge durch Klausmüllers Fell fahren ließ.
„Ja“, fuhr Frau Greismann fort. „Nun nehmen Se mal das Brötchen aus’m Mund. Ich versteh Sie ja kaum.“ Frau Greismann schaute zu Klausmüller und Klara und schüttelte den Kopf.
„Was? Wer ich bin?“
Klara und Klausmüller grinsten sich an, während sie weiter Frau Greismanns Telefongespräch lauschten, die dem armen Wamsmann jetzt erläuterte, dass sie, gesetzt den Fall, dass er sie nicht erkennen würde, gleich mal mit ihrem Stock durch das Telefon zu ihm herüberkäme und ihm auf die Sprünge helfe. Und als Frau Greismanns Identität nun doch ganz schnell geklärt war, erläuterte die alte Frau das Problem mit Waltraud. Wamsmann war zunächst ganz Ohr, doch als er auf mehrmalige, ausdrückliche Nachfrage erfahren musste, dass es sich bei Waltraud um einen Hund handelte, schrumpfte das Interesse auf Stecknadelkopfgröße und ließ sich auch nicht wieder aufpusten ...

Soweit der kleine Ausschnitt aus "Klausmüller 3". Wer mehr über die Geschichte mit dem verschwundenen Welpen erfahren möchte: Es gibt sie bei Amazon als eBook und als Taschenbuch
Dort gibt es jetzt für die Adventszeit auch die Kurzgeschichte rund um das Krippenspiel mit dem besonderen Esel gratis als eBook. Also, schlagt zu bzw. loaded down und genießt. 


In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne, entspannte Adventszeit. 

Liebe Grüße
Pebby Art

Donnerstag, 24. November 2016

Wie ich auf die Katastrophe von Little Germany aufmerksam wurde

Hallo Leute,

In diesem Post nun sollt ihr erfahren, was den Ausschlag gegeben hat, mich mit dem Viertel "Little Germany" oder auch "Kleindeutschland" in New York auseinanderzusetzen. Die Geschichte der General Slocum beschäftigt mich bereits seit dem Jahre 2004. Denn am Morgen des zehnten Juni fand ich in der Ems-Zeitung einen Artikel über die einhundert Jahre zuvor stattgefundene Katastrophe.

Ich muss gestehen, bis dahin war mir noch nicht einmal wirklich bewusst, dass es ein deutsches Viertel in New York gab, ähnlich wie Little Italy oder Chinatown. Welche Dimensionen nun das grausame Schicksal dieses Viertels annahm, zeigen nicht nur die offiziellen Todeszahlen von 1021 Opfern (das Unglück mit den meisten Toten vor dem Attentat auf das World Trade Centre am 11.09.2001), sondern auch, dass danach das deutsche Viertel zerfiel, weil so viele Gemeindemitglieder gestorben waren und die übrig Gebliebenen dem Schmerz zu entkommen versuchten, indem sie Little Germany den Rücken kehrten und nach Yorkville oder in andere Viertel in Manhattan und New York zogen oder indem sie sich umbrachten. Die Selbstmordrate stieg nach dem Unglück in rasanter Zahl. Da an Bord der General Slocum hauptsächlich Frauen und Kinder waren, sahen sich vor allen Dingen die Ehemänner mit dem Trauma konfrontiert, einen Teil oder sogar die ganze Familie verloren zu haben. Ein Schock, den viele nicht verkrafteten, der auch wohl innerhalb eines Menschenlebens nicht überwunden werden kann.

Mich hat das sehr betroffen gemacht und ich fragte mich, warum ich bisher nichts darüber gehört oder gelesen hatte.

Es war wohl so, dass das Unglück zunächst große Wellen schlug und so gab es Beileidsbekundungen aus allen Teilen der Welt, auch vom deutschen Kaiser. Doch über die Jahre geriet dieses Unglück in Vergessenheit. Das lag zum einen daran, dass dieses Inferno einen fest umrissenen Kern von einer einzigen Kirchengemeinde betraf, sodass es nach einer ersten Anteilnahme andere Personen nicht weiter interessierte.
Zum anderen waren mit dem Unglück keine sozialen Forderungen, etwa nach verbesserten Arbeitsbedingungen verbunden, wie es zum Beispiel beim Brand der Triangle Shirtwaist Factory der Fall war, wo zwar weniger Menschen ums Leben kamen, dies jedoch zu Aufständen und Protesten gegen die Arbeitsbedingungen in Fabriken allgemein führte.
Der Erste und der Zweite Weltkrieg taten das Übrige, um das Unglück einer deutschen Kirchengemeinde in Vergessenheit geraten zu lassen.



Und so weiß heute kaum noch einer von dem Unglück. Doch ich möchte euch gerne informieren und teilhaben lassen. Nicht nur an dem Schicksal dieser Menschen, sondern an dem Viertel Little Germany, an dem New York im Jahr 1904, als die Straßen noch mehr Pferdemist aufwiesen als Autos, als die Hochhäuser noch in den Kinderschuhen steckten, aber doch bald aus diesen herauswachsen sollten. Darum habe ich "Die Prophezeiung. Das Inferno von Little Germany" geschrieben. Die Figuren in dem Buch sind zwar größtenteils erfunden, doch Leserstimmen geben mir Recht, wenn ich behaupte, dass meine Figuren die Welt von 1904 zum Leben erwecken.

Der Roman ist ein kleines Bisschen mit Fantasy gespickt, da dort die junge Frau namens Lillie auftaucht und behauptet, aus der Zukunft zu kommen. Außerdem führt ein kleiner Kater namens Cheshire sich manchmal sehr mysteriös und wegweisend auf. Ansonsten ist aber ein realistischer Blick ins New York der Jahrhundertwende vollbracht worden. Das haben mir meine Leser bisher bestätigt.

Und weil viele Leser am Ende des Buches gerne noch mehr über die junge Lillie wissen würden, wird es in Kürze einen Nebenband zur 'Prophezeiung' geben, der die Geschichte aus der Sicht der jungen Frau erzählen wird. Meine Testleser warten bereits gespannt auf ihr Exemplar und ich muss nur noch einen letzten Korrekturdurchlauf zu Ende bringen.

Nach dem Testdurchlauf wird Band 2 dann auf dem Markt erscheinen und ich hoffe, er gefällt euch ebenso wie Band 1.

An dem Cover bastele ich auch bereits herum. Ich stelle euch hier mal zwei Varianten vor. Gerne dürft ihr mir sagen, welches euch besser gefällt.




Habt noch einen schönen Tag!

Liebe Grüße
Jamie